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 Herzlich willkommen bei der Gebirgsschützen - Kompagnie Gmund

im Bund der Bayerischen Gebirgsschützen Kompanien
Mangfall - Leitzach - Gau

Das Schießwesen

Der Schütze - bayerisch der Schütz´- kommt sprachgeschichtlich von dem Verb “schützen”. Der Schütze bietet der Gemeinschaft Schutz. Dies war zuerst der Bogenschütze, dann der Armbrustschütze und schließlich der Büchsen- oder Gewehrschütze. Und in historischer Zeit war die Übung zum Gebrauch der Schußwaffe Voraussetzung für die Verwendbarkeit bei der Landesdefension, wie Gebirgsschützen und Bürgerwehren in ihrer Gesamtheit früher geheißen haben. Bei den heutigen Gebirgsschützenkompanien müssen wir drei Aufgabenfelder unterscheiden, für die der Gebirgsschütz´ das Gewehr braucht und auch gebraucht:

Erstens, das sportliche Schießen. Zweitens, das Salutschießen.
Drittens, die Parade mit der Waffe als Symbol der Wehrbereitschaft.

Im sportlichen Schießen sehen auch heute noch die Gebirgsschützen eine wichtige und zeitlos gültige Aufgabe. Nicht nur deshalb, weil man von staatlicher Seite regelmäßig zum Schießen, um im Gebrauch der Waffe in Übung zu bleiben, angehalten wird, sondern auch um sich im freundschaftlichen Wettkampf zu messen. Das Kompanie-, Königs und Pokalschießen unserer Gebirgsschützenkompanie dient nicht nur dem sportlichen Wettkampf, sondern auch dem kameradschaftlichen Treffen und der Geselligkeit. Die gilt im übrigen auch für die Gauschießen und das Bundesschießen.

Salutieren (Salutation) heißt in der Militärsprache
“das militärische Grüßen”, das so nur im Dienst geschieht. Als die Offiziere der Armee noch Säbel oder Degen getragen haben, da wurde durch Senken des Säbels bzw. des Degens - salutiert, wenn die Mannschaft vor dem höheren Befehlshaber das Gewehr präsentiert hat oder vorbeimarschiert ist. Die Offiziere der Gebirgsschützen tragen heute noch Säbel oder Hirschfänger und salutieren damit beim Vorbeimarsch. Auch die Fahne wird zum Salutieren gesenkt, wenn die Parade abgenommen wird. So ist auch das Salutschießen eine besondere militärische Form der Ehrenbezeigung, die einem zum Staatsbesuch eingetroffenen Repräsentanten eines Staates oder anderer hoher Würdenträger, durch eine vom Protokoll genau festgelegte Zeremonie zuteil wird. Es ist die höchste Form der Ehre, die einem Gebirgsschützen erwiesen wird, sei es bei einer besonderen Festivität oder am Grabe. Auch bei Kirchenveranstaltungen, bei denen man dem Herrgott der Schöpfung die ihm zukommende höchste Ehr mit zeremoniellen Mitteln bezeigen möchte, wird Salut geschossen.

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